Tag 6 - Mittwoch, 9.8.
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Ganz schön benebelt ging der nächste Tag in Realp los...

...doch sollte er uns über die Höhen des Furkapasses nach Visp und von dort aus zu einem Abstecher nach Zermatt und aufs Gornergrat führen. Begonnen wurde der Tag jedoch mit einem Besuch der Dampfbahn Furka Bergstrecke in Realp. Während der Zug schwer schnaufend das Tal benutzt, waren wir schon auf der Höhe der Passstraße und konnten so den Blick auf ihn hinunter werfen.

Hoch oben in den Wolken befindet sich auch das Hotel Furkablick.
Geschafft: Der höchste Punkt mit Wohnmobil unserer Schweizreise ist auf 2436 Meter über dem Meer erreicht. Auf der Passhöhe fanden wir dann auch noch etwas Schnee, um eine kleine Schneeballschlacht zu veranstalten:


Auf der anderen Seite ging es dann wieder in zahlreichen Serpentinen bergab, die zahlreichen Matten dazwischen zeigten sich in einem kräftigen Grün.
Es war einmal... Überdeutlich kann man am Rhônegletscher die Folgen des Klimawandels erkennen: Bis vor wenigen Jahrzehnten reichte die Gletscherzunge noch bis an die hellen Stellen, heute ist er vom Tal und von der Straße aus kaum mehr zu erkennen.
Endstation, zumindest für Lok 9 "Gletschhorn" ist derzeit noch in Gletsch. Die Reststrecke nach Oberwald befindet sich noch im Aufbau, nächstes Jahr soll auch bis dort wieder das Gleis der Bergstrecke reichen. Bis dahin müssen die "Fronies" der DFB allerdings noch einige tausend Arbeitsstunden leisten.
In Oberwald endet auch das "Furkaloch", wie die Spötter den Furka-Basistunnel aufgrund seiner immensen Baukosten auch nennen. Er ersetzte im Jahr 1982 die alte Bergstrecke, die vom Verein Dampfbahn Furka Bergstrecke wieder aufgebaut wird. Durch den Furka-Basistunnel findet auch ein Autoverlad statt, eine Garnitur steht am Ladegleis bereit zur Rückfahrt nach Realp.
Auf dem Weg nach Zermatt konnten wir vom Zug aus bei Randa die Folge eines Felssturzes beobachten: Hier ist 1991 ein kompletter Hang mit 30 Millionen m³ Gestein ins Rutschen geraten und ein einzelner Bagger ist nun damit beschäftigt, die Felsmassen zu beseitigen.
Immer weiter, immer höher: Mit der Gornergratbahn ging es von Zermatt aus dem Matterhorn immer näher.

So manche Schieflage musste hingenommen werden ;-)
Vom auf 3100 m Höhe liegenden Gornergrat bietet sich ein Panoramablick auf 29 Viertausender und auf einen gigantischen Gletscher, der sich ins Tal ergießt.
Als wären 3000 m noch nicht genug, soll es natürlich noch höher gehen ;-)
Spitzenmäßig musste natürlich auch ein Foto vor der wohl bekanntesten Bergspitze der Alpen geschossen werden.

Mit der Gornergratbahn ging es dann wieder steil ins Tal runter nach Zermatt, hier begegnen wir einem bergwärtsfahrenden Triebzug.

Zahlreiche hübsche Gebäude bietet das Ortszentrum von Zermatt, alles stressfrei erreichbar in der autofreien Stadt.
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