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Best of 2006 - Wir kriegten sie (fast) alle!

Tag 8 - Freitag, 11.8.

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Bei Yann zuhause bot sich erstmals seit Beginn der Reise wieder die Möglichkeit, ausgiebig online zu gehen, was auch bis tief in die Nacht ausgenutzt wurde, so dass wir schon im 8. Tag angelangt sind ;-)

Doch bis in die Puppen sollten wir nicht aufbleiben, sollte es doch am nächsten Tag mit einem Abstecher zu Eiger, Mönch und Jungfrau nach Luzern gehen. Achim und Flo waren dabei wieder mit dem Wohnmobil unterwegs, während Yann, Hannes und Felix die Bahn nutzten. Hier fährt die S-Bahn Richtung Montreux am Haltepunkt Epesses mitten in den Weinbergen ein.

Von Montreux aus ging es dann mit der MOB bis nach Zweisimmen, wo wir dann in einen Zug der BLS umstiegen, der uns nach Interlaken Ost bringen sollte. Unterwegs konnten wir dann u.a. dieses ulkige Rangiergefährt in einem Werksanschluss sichten.

Für die Golden Pass Services wirbt dieser Triebzug der MOB im Bahnhof Zweisimmen.

Ab Interlaken Ost ging es dann mit einem Zug der Berner Oberlandbahn nach Grindelwald und von dort aus mit der Wengernalpbahn auf die Kleine Scheidegg. Die Züge der BOB ab Interlaken Ost erreichen deshalb eine solch große Länge, da sie in Zweilütschienen nach Grindelwald und Lauterbrunnen geflügelt werden.

Unterwegs passierten wir dieses Wasserkraftwerk.

Angekommen: Eine der kleinen Züge der Wengernalpbahn zeigt sich hier auf der Kleinen Scheidegg und wird sich in Kürze auf den Rückweg nach Grindelwald begeben.

Wenig Glück hatten wir an diesem Tag mit dem Wetter: Feucht und kühl wollte sich uns auch nicht das bekannte Alpendreigestirn zeigen.

Nur die Alpendohlen konnten etwas mehr vom Gestein zu Gesicht bekommen, für Ottonormaltourist machten sich die Wolkenlücken rar.

Der Nebel wurde immer dichter, je länger wir uns auf der Kleinen Scheidegg aufhielten, schnell reichte die Sicht nur noch wenige Meter weit.

Die Natur hat sich natürlich schon lange den Wetterextremen angepasst und bringt u.a. diese Gewächsformen heraus.

Auf der Rückfahrt führte unser Weg über Lauterbrunnen, wo es zahlreiche größere Hotelanlagen gibt. Regen gab es zwischendurch auch noch, so dass uns der Abschied nicht allzu schwer fiel.

Unser Zug nach Luzern war dann ab Interlaken Ost ein Interregio der Zentralbahn, der uns über die Brünigbahn ans Ufer des Vierwaldstätter Sees brachte.

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