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Mittwoch, 01.08.2007

SCHWEIZER NATIONALFEIERTAG

Unser erster Klasse Tag!


Eine interessante Reisemöglichkeit offenbart die Anzeigetafel des Bahnhofs Andermatt jeden Morgen, so auch am
Schweizer Nationalfeiertag: Postkutsche nach Airolo.


Auf dem Weg zum Gotthard durchfährt die Postkutsche auch den Andermatter Ortskern und
konnte dabei beim Brötchenholen von Hannes abgelichtet werden.


Im besten Morgenlicht zeigt sich die kleine Tm 2/2 vor dem Depot.


Etwas später darf sie dann einen Wagen an den Regio nach Brig rangieren.



Beim Einfädeln in die Zahnstange wurde dieser Gepäcktriebwagen mit einem Regio nach Disentis festgehalten.

Wir fuhren dann ganz gemütlich um 10.48 ab Andermatt nach Göschenen um dort in den IR 2174 umzusteigen, der uns die Gotthardrampe hinab nach Arth-Goldau ringen sollte.


Die berühmte Schöllenenschlucht im Morgenlicht aus der Zug-Perspektive.

Selbstverständlich nutzten wir den für die PanGottardo-Fahrt nötigen Klassenwechsel (1. Klasse-Tages-Upgrade) von Beginn an voll aus:
Weiter ging es ab Arth-Goldau quasi ohne nennenswerten Aufenthalt mit EC 170 "EuroCity CISALPINO MONTE CENERI" nach Zürich Hauptbahnhof.


Bequem Sitzen, schöne Aussicht: ... hier auf dem Hinweg nach Zürich HB am Zürichsee.


Spielereien im Zimmerberg-Basistunnel.


Der "Star" der schweizer Züge: Der 200 Km/h schnelle Hochgeschwindigkeitsneigezug ICN in Gleis 14.



Die große Schalterhalle des Bahnhofs Zürich HB.

Hier galt es im Reisecenter die vorbestellten Reservationen für den PanGottardo-Wagen abzuholen.
Erwartungsgemäß ging das völlig problemlos von statten, lediglich unsere überschüssige Buchung konnte man derart kurzfristig leider nicht mehr stornieren, was wir aber auch nicht erwartet hätten... - Tja, schade Dirk, daß Du nicht mit dabei sein konntest.

Währendessen begibt sich ein anderer Teil der Gruppe in den Untergrund, um noch einmal die Vorräte aufzustocken.
Hier bieten sich offenbar auch immer wieder prima Gelegenheieten, mit dem Handlauf der Rolltreppen zu experimentieren... ;-)



Eine Straßenbahn der Verkehrsbetriebe Zürich vor dem Hauptbahnhof auf dem Weg zum Klusplatz.


Unser Zug mit dem Pangottardo auf der Anzeigetafel. 3,5 h Fahrt sollten es bis Locarno werden.
Und so sieht er aus: Von außen recht unspektakulär, nur durch die Anschriftung auffallend.

Spätestens beim geräuschlosen Dahingleiten durch den Zimmerbergtunnel wird die Extraklasse dieses einmaligen Salonwagens aber schnell klar:




Und der genaue Blick ins Innere zeigt dann endgültig den Luxus dieses Wagens: Die Sitze sind frei drehbar und
so konnte man auch mal den Blick aus dem Fenster genießen, ohne den Kopf dafür drehen zu müssen.


Zwischendrin gab es immer mal wieder ein Videoprogramm, welches über die Geschichte der 125-jährigen Gotthard-Strecke informierte.


Bequeme Ledersitze wie im ICE boten viel Komfort.



Wenn man die Armlehne hochklappt, sind´s auch 1A-Liegestühle ;-)

Ab Erstfeld ist es dann aber mit der Drehfreiheit vorbei:
Alle Sessel werden nach Süden ausgerichtet und drehen sich in den vielen Kehrschleifen und Tunneln jeweils mit.


Ein einmaliges Erlebinis: Der gesamte Zug dreht sich um einen herum, während man selbst immer konsequent nach Süden blickt.


Manchmal sitzt man dabei sogar genau in Fahrtrichtung.

Das Schauspiel wiederholt sich dann auf der Südrampe, wozu wir hier demnächst ein kleines Video zeigen werden.


Der Service am Platz mit kostenlosem Kaffee und Wasser wurde rege in Anspruch genommen.
Ruth, unsere sehr liebenswürdige "Stewardess" hatte wenig Mühe, uns sieben Gäste stets zur vollsten Zufriedenheit zu versorgen.


Am frühen Abend ging es dann in Locarno an den Lago Maggiore, wo eine schön mediterrane Stimmung herrschte.


Wer hätte hier nicht gerne sein Boot liegen?


An der Uferpromenade liessen alle sofort vom sommerlich lockeren, itaienischen Lebensstil anstecken.
Man hatte keinerlei Eile und konnte die tolle Athmosphäre am Lago Maggiore voll geniessen.


Ein Hauch von Sizilien mit der alten Hafenmauer und dem weiten Blick über´s Wasser, doch für
Sizilien sieht es doch etwas zu "aufgeräumt" aus...


Zurück am Bahnhof entschlossen sich einige den unterirdisch gelegenen Bahnhof der Centovalli-Bahn zu besichtigen.


Der Tiefbahnhof der Centovallibahn in Locarno.


Unsere beiden Dressman: Ole und Arne setzen den Apm-Panoramawagen in Szene.


Von Locarno bis Bellinzona ging es wieder erster Klasse, diesmal sogar im Panoramawagen.
Sehr befremdlich wirkt in diesem Wagen das offene Toilettensystem!


Luxuriöses Reisen mit teuersten Wagen der SBB.

Zurück in Göschenen: Eigentlich hatten wir uns schon auf die vom Internet-Fahrplan angekündigte Postauto-Fahrt durch die Schöllenenschlucht gefreut, allerdings wurde wegen des Feiertags statt dessen ein Regio der MGB eingesetzt... - eigentlich schade...


Bahnhof Göschenen: Mit dem letzten Zug nach Andermatt.

Daheim angekommen ging es für die meisten direkt weiter in den "Spycher", wo auf den gelungenen Tag und unser tolles Urlaubsland angestossen wurde.

Erstellt von Hannes, Felix und Flo am 20.8. um 10.45 Uhr

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